Judo

Philip Mähler 0176 72 86 64 03
judo@remscheider.tv
facebook: Remscheider TV Judo | homepage: www.rtv-judo.de

Trainingszeiten

3 bis 7 Jahre - Judo spielend lernen

Samstag
10:00 - 11:00 Uhr
RTV-Halle III

7 bis 10 Jahre

Montag
17:00 - 18:15 Uhr
RTV-Halle III

7 bis 10 Jahre

Samstag
11:15 - 12:45 Uhr
RTV-Halle III

7 bis 14 Jahre

Donnerstag
17:00 - 19:30 Uhr
RTV-Halle III

10 bis 16 Jahre

Montag
18:15 - 19:30 Uhr
RTV-Halle III

10 bis 16 Jahre

Samstag
13:00 - 14:30 Uhr
RTV-Halle III

ab 16 Jahre/Erwachsene

Montag
19:30 - 21:00 Uhr
RTV-Halle III

ab 16 Jahre/Erwachsene

Donnerstag
19:30 - 21:00 Uhr
RTV-Halle III

ab 10 Jahren | Talentstützpunkttraining, bitte Trainer kontaktieren

Mittwoch
17:00 - 19:00 Uhr
RTV-Halle III

Anschrift der Sportstätten

RTV-Halle III
Theodor-Körner-Straße 6
42853 Remscheid

Anfänger, Fortgeschrittene und leistungsorientierte Sportler können diese Kampfsportart ausüben.
In der eigens für Kampfsport ausgestatteten RTV-Halle III leiten hochqualifizierte Trainer Gruppen in allen Altersklassen.

Wenn Sie Interesse haben, kommen Sie einfach vorbei und besuchen unseren Judo­unter­richt. Sollten Sie noch offene Fragen oder Anmerkungen haben, können Sie gerne mit uns per E-Mail (judo@remscheider.tv) oder telefonisch in Kontakt treten. Die Trainer:innen stehen Ihnen natürlich auch gerne persönlich zur Verfügung.

Hier finden Sie den folgenden Text auch als PDF-Datei: Judo: eine Schule fürs Leben


JUDO
(japanisch: „der sanfte Weg“) ist ein moderner Kampfsport mit traditionellen Wurzeln.

1882 gründete der japanische Student Jigoro Kano den Kodokan („Ort zum Üben des Weges“), indem er die von ihm neu entwickelte Kampfkunst Judo („Weg des Nachgebens, der Geschmeidigkeit“) unterrichtete. Aus verschiedenen Jiu-Jitsu Stilen, die den Rittern des japanischen Mittelalters zur Selbstverteidigung in Kriegsfällen diente, entfernte er alle gefähr­lichen und lebensbedrohenden Techniken und formte ein neues System, das er als „spannende Gymnastik“ und „Erziehungssystem“ verstand.

In seinen späten Jahren entwickelte Professor Kano für sein Judo zwei übergeordnete Prinzipien, denen alle Judohandlungen unterliegen sollten:
1. „Sei ryoku zen yo“, das technische Prinzip vom besten Einsatz der vorhandenen körperlichen und geistigen Kräfte  und
2. „Ji ta kyo ei“, das moralische Prinzip vom gegenseitigen Helfen zum beiderseitigen Wohlergehen.

Judo stellt somit ein wertvolles Erziehungssystem dar,

Judo ist eine Philosophie zur Persönlichkeitsentwicklung.

Judo ist Selbstverteidigung und Sport zugleich.

In der Judoausbildung werden Fallübungen, Stand-und Bodentechniken trainiert (Würfe, Halte­griffe, Umdrehtechniken, Hebeltechniken, Würgetechniken), die nach Höhe des Könnens­stands immer schwieriger werden. Prüfungen zur Erlangung der nächst­höhe­ren Gürtelfarbe zeigen den Ausbildungsstand und dokumentieren auch den Leistungs­fort­schritt nach außen hin. Judo hat feste Regeln und Rituale, die erziehen ohne zu belehren. Dazu zählt das gemeinsame An- und Abgrüßen am Anfang und am Ende jeder Judostunde. Dabei sitzt der fortgeschrittenste Judoka oben in der Reihe, der Anfänger unten, man er­kennt wo man steht aber auch wohin man kommen kann.

Vor und nach dem Kämpfen miteinander wird sich vor dem Gegner verbeugt, das geschieht aus drei Gründen:

  1. Es ist eine Aufforderung zum Kampf, bzw. eine Aufforderung gemeinsam zu üben, gleichzeitig ist es aber auch eine Begrüßung.
  2. Es ist ein Ritual, ein Versprechen sich an die Judoregeln und die Judowerte zu halten.
  3. Es ist ein Abgrüßen nach dem Kämpfen und stellt gleichzeitig ein Dank an den Partner dar, dass man mit ihm zusammen kämpfen, trainieren, üben konnte.

Judo steckt erreichbare Ziele und hat einen überschaubaren Lehrplan. Judo hat für jeden einen praktischen Nutzen, das Training ist für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ge­eignet, für Breiten-/Freizeit-/und Wettkampf/Leistungssportler und wird nur von quali­fi­zier­ten Trainer:innen abgehalten.

Judo bietet gerade Kindern eine Möglichkeit, ihren Geist und Körper in einer spannenden Umgebung und einer „actionreichen“ Trainingssituation zu stärken. Durch die vielfältigen Konditions- und Koordinationsübungen lernen alle Kinder und Erwachsenen schnell ihren eigenen Körper kennen, was nicht nur zu Erhöhung von Kondition und Geschick führt son­dern auch zu einem größerem Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein.

Im Judo lernen die Schüler&Schülerinnen ihre persönlichen und fremden Grenzen wahr­zu­nehmen, diese zu respektieren und Verantwortung für die körperliche und seelische Un­ver­sehrtheit aller Beteiligten zu übernehmen.

Die Schüler&Schülerinnen erlernen im Judo Techniken, mit Hilfe derer sie sich im Zwei­kampf auch gegen vermeintlich körperlich stärkere Gegner durchsetzen. So erfahren sie positive Selbstwirksamkeit, die nicht auf Kosten anderer geht und stärken dadurch auch ihr Selbstbewusstsein.

Was Judo als Integrationssportart auszeichnet, lässt sich im Kern auf einen Satz redu­zie­ren: Im Judo werden grundlegende Fähigkeiten für eine interkulturelle – interaktive – inklusive Gesellschaft vorgelebt und erlernt.

ID-Judo ist für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Der internationale Begriff „ID“ steht für „intelectual disability“. Judo für Geistig-und Lernbehinderte wird seit Beginn der 80er Jahre angeboten. Seit 2007 ist ID-Judo im offiziellen Wettbewerb bei den Special Olympics vertreten.

Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport ist im Kernlehrplan für die Sekundarstufe I als Kom­pe­tenzerwartung verbindlich und stellt als Bewegungsfeld 9 eine Rahmenvorgabe für den Schulsport dar.

Wer in unserem Verein Judo betreibt, ist offizielles Mitglied im DJB (Deutscher Judo-Bund e.V.) und im NWJV (Nordrhein-Westfälischer Judo-Verband e.V.).

Judo ist weit verbreitet: In Deutschland gibt es zurzeit rund 115.000 Judokas in ca. 2600 Ver­einen, die auf 18 Judo-Landesverbände verteilt sind. Europaweit gibt es 1,7 Millionen Judoka, weltweit sogar 20 Millionen in 180 Ländern.

Judo ist damit die am weitesten verbreitete Kampfsportart der Welt.

Seit dem 01.07.1969 bietet der Remscheider TV Judo in seinem Programm an und die Abtei­lung ist seitdem auf ca. 185 Mitglieder gewachsen.

Wir pflegen Kooperationen sowie Bildungspartnerschaften mit dem angrenzenden Gertrud-Bäumer-Gymnasium, dem Emma-Herwegh-Gymnasium Remscheid und der Friedrich-Albert-Lange Schule in Solingen.

Das RTV Judo-Trainer-Team besteht aus einer guten Mischung von Erfahrung, Souve­rä­ni­tät, Ambition, Spaß, jungem Charakter, Vielseitigkeit und Vertrauen.

Unsere Judogruppen sind nach Alter gestaffelt.
Wir bieten Judo ab 3 Jahren an und können Judo bis ins hohe Alter empfehlen und begrüßen.

Jeder, der eine Zeit lang Judo gemacht hat, profitiert egal ob man beim Judo bleibt oder sich später für eine andere Sportart entscheidet. Judo: Eine Schule fürs Leben.